Übersetzung

Freitag, 12. September 2014

3. Tag – Radebeul und Dresden

von
Julia Eisel & Florian Buhl

 


Am Mittwoch machten wir uns schon am frühen Morgen auf den Weg nach Radebeul in unmittelbarer Nähe von Dresden. Radebeul ist eine sogenannte Große Kreisstadt. Dort besuchten wir das Indianistik-Museum. Dies befand sich zum Teil in einem bloghausartigen Gebäude, welches sich Villa Bärenfett nannte. Der Raum, in dem die Führung begann, war ein Kaminzimmer. Dort waren sehr viele ausgestopfte Tiere an der Wand. Das war cool, denn so etwas ist außergewöhnlich, denn fast jede Stelle an der Wand war ausgefüllt: ein Hase mit Hörnern (Wolpertinger), ein Elch, ein Bison, ein stehender Bär, ein Kojote … Die Stimmung war jedoch sehr gestaucht, denn alle waren noch sehr müde. Dort hielten wir uns etwa anderhalb Stunden auf, die uns allerdings sehr lang vorkam. 




Unser Führer hieß Herr Leipold. Im Kaminzimmer war es noch erträglich, allerdings vertiefte er sich im Museum allzusehr in Details, die weniger interessant waren. Wir hätten stattdessen lieber gern mehr Zeit gehabt, alleine das Museum zu erkunden. Am meisten fasziniert hat mich der ausgestopfte Kojote, denn er hatte einen wirklich bedrohlichen Gesichtsausdruck und wirkte furchterregend. 



Danach ging es in die Villa Shatterhand. In der Villa verbrachten wir nochmal zirka eine dreiviertel Stunde. Die Sessel, die überall standen, waren bequem. Im Obergeschoss gab es eine arabische Inschrift, die Ceyda und Kübra zu lesen und zu entziffern versuchten, was ihnen aber nicht direkt gelang. Wir haben die drei berühmten Gewehre gesehen: Bärentöter, Silberbüchse und Henrystutzen. Schussfähig war aber eigentlich nur der Henrystutzen, der ein Import aus Amerika ist, und eigentlich eine ganz normale fünfzehnschüssige Armeewaffe ist, nicht fünfundzwanzigschüssig, wie es im Buch steht.  Die Bibliothek Karl Mays war wohnlich, gemütlich, und obwohl ich normalerweise keine Bibliothek besuche, habe ich diese Bibliothek sehr gemocht, da sie nicht so wie die großen Bibliotheken ist, sondern mich eher an Omas Wohnzimmer erinnerte. 




Als nächsten Programmpunkt planten wir eigentlich das Grabmahl Karl Mays. Dieses konnten wir jedoch leider nicht besichtigen, da es derzeit restauriert wird. Danach ging es von dem kleinen beschaulichen Ort ab in die Großstadt Dresden. Dabei kamen wir auch am berühmten Goldenen Reiter vorbei. Dort durften wir uns, nachdem wir in der Altstadt angekommen waren, in Gruppen aufteilen und selbstständig etwas unternehmen. 



Vorher haben wir allerdings uns noch gemeinsam den Fürstenzug angesehen. Ich fand diese Wanddarstellung total hässlich, weil es nicht prunkvoll war, sondern einfach nur auf Meißner Porzellanfließen aufgemalt war. Und sie war groß, lang und weit ausladend. Danach sind einige ins Kino gegangen, einige gingen shoppen, andere haben aber auch einfach die Gegend genossen oder gingen an der Elbe spazieren. Das fanden alle sehr schön. Der Film war gut, die Elbe toll und wir fühlten uns wohl. 




Gegen 18 Uhr ging es dann zurück ins Hotel. Da wir schon recht früh dort waren, dachten wir uns, könnten wir gemeinsam Pizza bestellen, was wir auch taten. 





Mittwoch, 10. September 2014

2. Tag – Hohenstein-Ernstthal und Dresden

von
Rebekka Bretschneider & Lisa Vankorb




Gestern waren wir in der Kirche „St. Trinitatis“, der Tauf- und Konfirmationskirche von Karl May (1842-1912) in Ernstthal. Sie war hell und weiß, einfach perfekt zum Heiraten! Uns hat sie sehr gefallen, genauso, wie die St. Christophori-Kirche in Hohenstein, die das genaue Gegenteil darstellte. Sie war aus dunklem Holz im Inneren, besaß ein Taufbecken und eine ganz andere Atmosphäre, weswegen Rebekka Angst hatte, dass sie abfackeln könnte.




Zum Mittagessen trafen wir uns alle in Rother`s kleiner Kaffeestube, welche extra für uns geöffnet hatte. Es gab Hähnchenschnitzel mit Kroketten und Salat und für die Vegetarier, die „Anti-Fleisch-Esser“, gab es Spaghetti mit Tomatensoße und Salat. Die Leute dort waren sehr nett. Herr Wayand kannte sie. 




Dann mussten wir zur Karl-May-Höhle wandern. Keiner hatte wirklich Lust zu wandern, aber die Höhle war ziemlich cool. Karl May soll sich anscheinend mal dort versteckt haben, obwohl wir alle das nicht glauben wollten, weil die Höhle ziemlich eng, schmal, feucht, dunkel und glitschig ist. Wir waren dort nicht die Einzigen, andere hatten in der Höhle schon etwas versteckt. Sie nahmen nämlich an einem Orientierungslauf teil. Aber gefunden haben wir nichts. Auf dem Rückweg kam uns noch ein Riese entgegen, so klein hat sich Rebekka noch nie gefühlt.




Danach sind wir endlich in das Hotel in Dresden-Kesseldorf gefahren, das viel schöner ist, als das erste, obwohl die „Dixie-Klos mit Dusche“ sich nicht großartig verändert haben. Die Zimmer sind gemütlicher und moderner eingerichtet, außerdem hat man ein wesentlich saubereres Gefühl als im Vorherigen. Dieses Mal konnten wir zu Dritt auf den Zimmern schlafen.




Nach dem Ausruhen, was wir uns wirklich verdient hatten, sind wir nach Dresden gefahren. Dort haben wir uns den Bären-Zwinger, die Semper-Oper und die Frauenkirche angesehen, aber eigentlich hat nur jeder darauf gewartet, dass Herr Wayand uns ausschwärmen lässt. Als es dann endlich soweit war, haben wir uns alles Sehenswerte in Dresden angeschaut: H&M, New Yorker, Douglas … Es war wirklich schön.




Bevor wir zurückfuhren, wurde – uns zu Ehren – noch ein Feuerwerk über der Elbe und über Dresden veranstaltet. Dies war eine wirklich gelungene Überraschung! Wir haben uns sehr darüber gefreut!




Doch hinterher waren alle glücklich, als es wieder zurück zum Hotel ging.